"Für uns haben sich viele positive Effekte und neue Kooperationen ergeben."

Prof. Dr. med. Lothar Heuser, Universitätsklinik Knappschafts-krankenhaus Bochum

Pressemitteilung: Teleradiologieverbund Ruhr jetzt auch am Niederrhein aktiv

Mit einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung macht der Teleradiologieverbund Ruhr nun auch offiziell den Schritt an und über den Rhein. Bis Ende des Jahres soll das Netzwerk auch zwischen Kleve und Jülich
etabliert werden, so dass die angeschlossenen Kliniken und Praxen Patientenbilder miteinander kommunizieren und somit bei der medizinischen Versorgung der Patienten noch stärker und schneller kooperieren können.

Prof. Dr. Wolfgang H.-M. Raab, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Düsseldorf, begrüßte über 30 Interessenten zum Startschuss des Pilotprojektes. Mit Blick auf den
erfolgreichen Verbund im Ruhrgebiet, der im Oktober letzten Jahres von Gesundheitsministerin Barbara Steffens offiziell in den Regelbetrieb überführt wurde, warb Prof. Dr. Raab für eine ebenso erfolgreiche Perspektive an Rhein und Wupper.

Im Teleradiologieverbund Ruhr werden aktuell über 4.500 Untersuchungen monatlich zwischen verschiedenen Einrichtungen versendet und bringen einen deutlichen Zeit- und Kostenvorteil für die Teilnehmer.

Prof. Dr. med. Gerald Antoch, Direktor des Instituts für Diagnostische und Inter-ventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, hatte im Vorfeld bei den verschiedenen Instituten der Universitätsklinik bereits erfolgreich für die Nutzung des Verbundes geworben. Somit ist sichergestellt, dass die zahlreichen Abteilungen des Düsseldorfer Uniklinikums von anderen Kliniken erreicht werden können, beispielswiese um Zweitmeinungen einzuholen oder eine Patientenverlegung vorzubereiten.

Der Erfolg der Veranstaltung und das große Interesse an einer Verbundlösung lassen sich bereits kurz später anhand der konkreten Teilnahmeanfragen und Neuanmeldungen ablesen. Bis Ende des Jahres werden über 25 Einrichtungen der Region von der Möglichkeit, Patientenbilder einfach, sicher und schnell versenden und empfangen zu können, profitieren. Dann sollten landesweit rund 100 Einrichtungen dem Gesamtverbund angehören.

Vollständige Pressemitteilung hier

Aktuelles

24.04.17 | Nachrichten

Westdeutscher Teleradiologieverbund nimmt auf conhIT den 300ten Teilnehmer ins Visier

Auf der conhIT in Berlin erwartet der Westdeutsche Teleradiologiebverbund weitere Interessenten, um das Netzwerk schon bald auf über 300 Teilnehmer erweitern zu können. Drei neue Teilnehmer werden für diesen Schritt symbolisch prämiert. » weiter

21.04.17 | Nachrichten

Neue Infofilme über den Westdeutschen Teleradiologieverbund

Informieren Sie sich über dien Verbund und die praktische Anwendung! » weiter

06.04.17 | Nachrichten

Netzwerk Aktiv Nummer 4

Das neue 6-seitige Magazin mit Berichten aus Aktivitäten in den Regionen. » weiter


alle Nachrichten »

Termine

keine aktuellen Termine
alle Termine »

Facharztkommunikation

Der bilderstellende Arzt kann die Patientenaufnahmen dem zuweisenden Facharzt zeitnah per DICOM E-Mail zusenden, so dass dieser schnell die weiteren Maßnahmen einleiten kann. Dies führt zu Zeitersparnis und einer höheren Patientenzufriedenheit.

Zweitbefundung/Telekonsil

Ist eine zweite Befundung, beispielswiese bei Mammographie, oder eine zweite Meinung sinnvoll oder notwendig, können diese auf kurzem Wege eingeholt werden. Per DICOM E-Mail werden die Bilder komfortabel aus der bestehenden Umgebung an den oder die gewünschten Partner versendet . Über eine Favoritenliste oder ein ausführliches Verzeichnis kann der richtige validierte Empfänger schnell ausgewählt werden.

Verbund-Lösung

Mittels der Plattform können sich verschiedene Teilnehmer zu Verbünden (z.B. Stroke-Units, Trauma-Netzwerke,…) zusammenschließen, um Versorgungsstrukturen zu verbessern, schnell Fach- oder Zweitmeinungen einzuholen oder Vertretungslösungen zu organisieren.

Fachbereichsübergreifende Nutzung

Die Mitwirkung im Verbund ist nicht auf radiologische Abteilungen begrenzt. Vielmehr bietet die Plattform auch die Möglichkeit, die Bildkommunikation durch die Anbindung an die bestehende interne Infrastruktur fachbereichsübergreifend (z.B.: Neurologie, Kardiologie, Chirurgie,…) mit anderen Einrichtungen zu organisieren.