"Wir sehen ein deutliche Verbesserung der Patientenversorgung."

Dr. med. Eckhart Mielke, Radiologische Gemeinschaftspraxis Iserlohn

Pressemitteilung: Westdeutscher Teleradiologieverbund: Neue Entwicklungen auf RadiologieKongressRuhr

Portallösung für Zweitmeinungen - Anbindung von Ärzten über das Sichere Netz der KV in der Erprobung - Projekt Strahlendosismonitoring

P R E S S E M I T T E I L U N G

Bochum, 28.10.2015

Westdeutscher Teleradiologieverbund: Neue Entwicklungen auf RadiologieKongressRuhr
Portallösung für Zweitmeinungen
Anbindung von Ärzten über das Sichere Netz der KV in der Erprobung

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund kommt zurück zuseiner Geburtsstätte und präsentiert zu seinem 5. Geburtstag auf dem RadiologieKongressRuhr am 29. und 30. Oktober 2015 in Bochum neue Entwicklungen.

Als 2010 der Startschuss für dendamaligen Teleradiologieverbund Ruhr, mit zunächst drei beteiligten Klinikenfiel, konnte niemand erwarten, dass er so schnell auf eigenen Füßen steht undmittlerweile auch zielstrebig vorankommt. Heute sind 212 Kliniken, radiologischeund kardiologische Praxen sowie Reha-Einrichtungen Teilnehmer des Netzwerkes, dasaufgrund seiner geographischen Ausweitung auf sieben Bundesländern und die Niederlande in Westdeutscher Teleradiologieverbund umbenannt wurde.

In diesem Jahr werden weit über100.000 Untersuchungen innerhalb des Netzwerkes, beispielswiese fürZweitmeinungen, zur Unterstützung von Patientenverlegungen oder der Anforderungvon Voruntersuchungen, übertragen. Die zum Teil erheblichen Zeiteinsparungenkommen ebenso den Patienten zu Gute, wie die Vermeidung vonDoppeluntersuchungen oder Fehlverlegungen. Für die Kliniken und Praxen bedeutetdie Nutzung des Netzwerkes zudem ein schnelleres, sichereres und kostengünstigeres Arbeiten.

In diesem Jahr präsentiert der Westdeutsche Teleradiologieverbund neue Anwendungsszenarien, die sich bereitsin der praktischen Erprobung befinden. So ein Portal, bei dem z.B. Patientenihre Untersuchungen direkt an eine Einrichtung senden können. In Herne wirdderzeit der Versand von Informationen aus einer Radiologischen Praxis über dassichere Netz der KVen in die Praxen erprobt und mit den Universitätskliniken Essen und Düsseldorf sowie den radiologischen Praxen der radprax mit Sitz inWuppertal wird ein Projekt erprobt, dessen Ziel es ist die Strahlenbelastungder Patienten bei radiologischen Untersuchungen zu reduzieren.

Diese und weitere Entwicklungen im Westdeutschen Teleradiologieverbund werden in einem Workshop und einemSymposium von den Anwendern präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Weitere Informationen: www.radiologiekongressruhr.de und www.medecon-telemedizin.de

Pressemeldung als pdf hier

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Facharztkommunikation

Der bilderstellende Arzt kann die Patientenaufnahmen dem zuweisenden Facharzt zeitnah per DICOM E-Mail zusenden, so dass dieser schnell die weiteren Maßnahmen einleiten kann. Dies führt zu Zeitersparnis und einer höheren Patientenzufriedenheit.

Verbund-Lösung

Mittels der Plattform können sich verschiedene Teilnehmer zu Verbünden (z.B. Stroke-Units, Trauma-Netzwerke,…) zusammenschließen, um Versorgungsstrukturen zu verbessern, schnell Fach- oder Zweitmeinungen einzuholen oder Vertretungslösungen zu organisieren.

Zweitbefundung/Telekonsil

Ist eine zweite Befundung, beispielswiese bei Mammographie, oder eine zweite Meinung sinnvoll oder notwendig, können diese auf kurzem Wege eingeholt werden. Per DICOM E-Mail werden die Bilder komfortabel aus der bestehenden Umgebung an den oder die gewünschten Partner versendet. Über eine Favoritenliste oder ein ausführliches Verzeichnis kann der richtige validierte Empfänger schnell ausgewählt werden.

Bereitstellung von Voruntersuchungen

Wichtige und hilfreiche Voruntersuchungen stehen im Bedarfsfall oft nicht zur Verfügung und können kurzfristig nicht beschafft werden. Im Teleradiologieverbund Ruhr können diese umgehend angefordert, versendet und empfangen werden. Damit ist eine schnellere und bessere Behandlung des Patienten möglich.