"Derzeit werden rund 60% unseres Bilddatentransfers über das Teleradiologienetzwerk abgewickelt."

Dr. med. Barbara Luka, HELIOS-Klinik Hagen-Ambrock

Westdeutscher Teleradiologieverbund auch in Köln-Bonn immer stärker - Neue Entwicklungen auf RadiologieKongressRuhr

Rund 50 Teilnehmer bei Infoveranstaltung mit Gesundheistregion Köln-Bonn im Universitätsklinikum Köln

P R E S S E M I T T E I L U N G

Westdeutscher Teleradiologieverbund auch in Köln-Bonn immer stärker  - Neue Entwicklungen auf RadiologieKongressRuhr

 

 

Mit einer Infoveranstaltung zu den Möglichkeiten und Perspektiven von telemedizinischen Kooperationen im Universitätsklinikum Köln und in Kooperation mit der Gesundheitsregion Köln-Bonn forciert der Westdeutsche Teleradiologieverbund seine  Vernetzung im Rheinland.

Rund 50 Besucher diskutierten zunächst mit Jörg Marquardt (Leiter Projektbüro ARGE eGK/HBA-NRW) und Lars Treinat (Geschäftsführer ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin) zu den Themen Telematikinfrastruktur, elektronische Gesundheitskarte, eHealth und Datenschutz.

Im Anschluss wurde über die Fortschreitende Vernetzung des Westdeutschen Teleradiologieverbundes durch Marcus Kremers (MeEcon Telemedizin) berichtet und mittels konkreter Anwenderbeispiele aus der Radiologie des Universitätsklinikum Düsseldorf, dem Bergischen Traumanetzwerk und dem Service-Center der Med360° aus Leverkusen, mit ihren 20 radiologischen Standorten in der Region, verdeutlicht, wie intensiv und erfolgreich das telemedizinische Netzwerk genutzt wird.

Die Anwendererfahrungen deckten sich mit den Anforderungen und Herausforderungen von Vernetzung, über die zuvor Erich Pfeifer, Direktor der uk-it des Universitätsklinikums Köln und Prof. Dr. Henning Adamek, Direktor der Medizinischen Klinik 2 Klinikum Leverkusen und Vorstandsmitglied des Gesundheitsregion KölnBonn e.V., berichteten. Neben der Frage nach Datenschutz und Datensicherheit kamen vor allem auch die Notwendigkeiten von Standards, Interoperabilität und abgestimmten Prozessen zur Sprache.

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund, der bereits über 250 Einrichtungen vernetzt,  konnte sich hier als etablierte, nützliche und anwenderfreundliche Plattform für Kooperationen präsentieren, was auch in einer Live-Demo deutlich wurde. Um die Vernetzung in der Gesundheitsregion Köln-Bonn weiter zu forcieren wurde den Interessenten ermöglicht, den Verbund bis März 2017 kosten-frei zu testen. Ein Angebot, das sogleich von einigen Einrichtungen angenommen wurde.

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund präsentiert sich auch in diesem Jahr auf dem RadiologieKongressRuhr am 3. und  4. November 2016 in Bochum wieder neue Entwicklungen, so  zur Teleradiologie nach Röntgenverordnung und der zur Anbindung der Ärztlichen Stellen in NRW.

Weitere Informationen: www.radiologiekongressruhr.de und www.medecon-telemedizin.de und www.health-region.de

Ansprechpartner: Marcus Kremers, MedEcon Telemedizin GmbH, Universitätsstraße 136, 44799 Bochum,
Tel.:: 0234 97836-36, E-Mail: m.kremers@medecon-telemedizin.de  Weitere Infos: http://www.medecon-telemedizin.de

Aktuelles

24.04.17 | Nachrichten

Westdeutscher Teleradiologieverbund nimmt auf conhIT den 300ten Teilnehmer ins Visier

Auf der conhIT in Berlin erwartet der Westdeutsche Teleradiologiebverbund weitere Interessenten, um das Netzwerk schon bald auf über 300 Teilnehmer erweitern zu können. Drei neue Teilnehmer werden für diesen Schritt symbolisch prämiert. » weiter

21.04.17 | Nachrichten

Neue Infofilme über den Westdeutschen Teleradiologieverbund

Informieren Sie sich über dien Verbund und die praktische Anwendung! » weiter

06.04.17 | Nachrichten

Netzwerk Aktiv Nummer 4

Das neue 6-seitige Magazin mit Berichten aus Aktivitäten in den Regionen. » weiter


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Termine

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Postversand-Ersatz

Der übliche Weg, Patientenbilder auf Datenträgern gebrannt weiterzugeben, ist mit einem hohen Produktions-, Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Zusätzlich besteht die Ungewissheit, ob der Datenträger unversehrt ankommt und die Daten in das dortige System eingelesen werden können. Im Verbund erfolgt der Bildversand umgehend per DICOM E-Mail. Der Versender sieht dabei den aktuellen Versandstatus der Bilder und hat somit Gewissheit, dass diese beim gewünschten Empfänger angekommen sind.

Verlegungsbegleitende Bildübermittlung

Bei der Verlegung eines Patienten in eine andere Klinik oder in eine Reha-Einrichtung könnenvorhandenen Bilddaten per DICOM E-Mail die aufnehmende Klinik und Fachabteilung noch vor dem Patienten erreichen. Somit können eine lückenlose Behandlung gewährleistet und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Facharztkommunikation

Der bilderstellende Arzt kann die Patientenaufnahmen dem zuweisenden Facharzt zeitnah per DICOM E-Mail zusenden, so dass dieser schnell die weiteren Maßnahmen einleiten kann. Dies führt zu Zeitersparnis und einer höheren Patientenzufriedenheit.

Fachbereichsübergreifende Nutzung

Die Mitwirkung im Verbund ist nicht auf radiologische Abteilungen begrenzt. Vielmehr bietet die Plattform auch die Möglichkeit, die Bildkommunikation durch die Anbindung an die bestehende interne Infrastruktur fachbereichsübergreifend (z.B.: Neurologie, Kardiologie, Chirurgie,…) mit anderen Einrichtungen zu organisieren.